Begriff des Monats: Schalldruck

Das Klopfen an einer Tür oder das Bellen eines Hundes ist eine Schallerzeugung. Andere Beispiele sind eine schwingende Laut­sprechermembran oder die Membran einer Trommel. Doch was ist der Schalldruck?


Um Schall zu erzeugen, muss man einfach viele Luft­moleküle wechselnd schwingen lassen. Das geht natürlich leicht mit schwin­genden Membranen. Luftdruck und somit auch Schall­druck kann man messen.


Als Schalldruck werden die Druckschwankungen eines kompressiblen Schallübertragungsmediums (üblicherweise Luft) bezeichnet, die bei der Ausbreitung von Schall auftreten.


Diese Druckschwankungen werden vom Trommelfell als Sensor in Bewegungen zur Hörempfindung umgesetzt. Wie viel Stoß­kraft erzeugen die Moleküle auf eine angrenzende Fläche? Wie stark wird eine elastische Mikrofonmembran durch Schallschwingungen bewegt? Der Wechseldruck p~ wird in Pa, beziehungsweise Newton pro Quadratmeter (N/m2) angegeben. Ist der Druckwechsel schnell, so hören wir einen hohen Ton. Bei einer Frequenz von 1 000 Hz können gut hörende Menschen gerade noch einen sehr, sehr leisen Schallwechseldruck von p~ = 20 x 10-6 Pa (= 20 Mikropascal) hören. Ab 20 Pa aufwärts schmerzen unsere Ohren, sodass wir sie besser zuhalten.


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