Die Zukunft im Blick

Vom 04. bis zum 06. Mai 2017 veranstaltete der Fachverband Deutscher Hörgeräteakustiker e.V. (FDH) seine Jahrestagung auf der Nordseeinsel Sylt. Die Veranstaltung mit dem Titel „Die Zukunft“ lieferte einen Einblick in ganz unterschiedliche Bereiche der Zukunft, wirtschaftlich ebenso wie technisch und in den Marketingbereich. Auch für die Zukunft des Verbandes wurden die Weichen gestellt, da in diesem Jahr Vorstandsneuwahlen anstanden.



Die Tagung bot, wie auch schon die Jahre zuvor, ein abwechslungsreiches Programm, in dem Rahmenprogramm wie eine kulinarische Inselrundfahrt oder der Galaabend des Präsidenten, interessante Vorträge und Zeit zum Austausch auf angenehme Weise miteinander verwoben waren. Außerdem brachte die Mitgliederversammlung diesmal einige Veränderungen, da Neuwahlen im Vorstand anstanden, unter anderem um das Amt des FDH-Präsidenten neu zu besetzen, da der bisherige Amtsinhaber Günter Steinmeier nach 14 Jahren im Amt nicht zur Wiederwahl antrat.


Am Donnerstagabend begrüßte FDH-Präsident Günter Steinmeier die angereisten Gäste zur 55. Grundsatztagung, bevor er das Wort an Zukunftsforscher, Bestsellerautor und Journalist Erik Händeler übergab, der einen Vortrag zum Thema „Geschichte der Zukunft – Der Gesundheitsmarkt – Wachstumsmotor der Wirtschaft“ hielt.


Dieser verdeutlichte zu Beginn seines Vortrages, dass es durchaus möglich sei, Vorhersagen für die Zukunft zu treffen. Dazu nutze er die Theorie der langen Wellen in Wirtschaft und Gesellschaft, die der russische Ökonom Nikolai Kondratieff in den 1920er-Jahren formuliert hat. Sie basiere darauf, dass es Konjunkturbewegungen gebe, die 40 bis 60 Jahre dauern. Davon herrscht die eine Hälfte der Zeit Boom und Vollbeschäftigung, die andere Hälfte Arbeitslosigkeit und Handelskriege. Gemäß dieser Theorie stagniere Wirtschaft, weil ein Produktionsfaktor zu knapp sei. Werde diese Knappheit durch eine neue Entwicklung überwunden, könne die Wirtschaft wachsen, bis eine neue Knappheit im Produktionsprozess die Wirtschaft wieder stagnieren lasse. Um herauszufinden, wie sich die Zukunft entwickle, sei es notwendig, diese Flaschenhälse, die die Wirtschaft zum Stagnieren bringen, zu identifizieren. Händeler ist davon überzeugt, dass der Mangel an Gesundheit der nächste Flaschenhals sei.


Dazu gehöre neben der körperlichen auch die psychosoziale Gesundheit, die aufgrund des Strukturwandels hin zur Wissensgesellschaft immer wichtiger werde. Die Arbeit, die heutzutage immer mehr an Bedeutung gewinne, sei Gedankenarbeit. Da der Wohlstand gemäß Händeler von der Produktivität abhänge, stelle sich die Frage, wie man Gedankenarbeit produktiver machen könnte. Das Sozialverhalten werde hierfür eine immer größere Rolle spielen, denn eine sozial auffällige Person im Team könne die Produktivität der ganzen Gruppe lahmlegen, legte der Redner dar. Außerdem benötige es für einen wirklichen Wachstumseffekt eine Arbeitswelt, in der man im Beruf

gesund alt werden könne und am Ende idealerweise gesund sterbe. Alles andere, so Händeler, könne sich die Gesellschaft beispielsweise aufgrund von Fachkräftemangel nicht mehr leisten. Abschließend gab er den Zuhörern eine Reihe von Empfehlungen an die Hand, wie ein vernünftiges, zukunftsweisendes Arbeitsleben, in dem Arbeitnehmer länger gesund arbeiten können, aussehen könnte.


Am nächsten Tag erwartete die Tagungsteilnehmer ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm. Den Anfang machte Uwe Andreas Hermann, Senior Director and Head of Eriksholm Research Center in Dänemark, mit seinem Vortrag „Deep Neural Networks – ein neuer Ansatz für die Hörakustik?!“.


Nach einer kurzen Eigenvorstellung und der Vorstellung des Research Center Eriksholm präsentierte Hermann sechs Technologietrends, die sehr ausschlaggebend für die Zukunft der Hörgerätetechnik sein werden. Dazu zähle der Einsatz von virtuellen persönlichen Assistenten im Hörsystem. Zudem seien Daten die neue Währung und ein mit entsprechenden Sensoren ausgestattetes Hörsystem könne sehr gut biologische Daten wie Hirnstromkurven, Puls oder Temperatur erfassen, da es nah am Hirn und den Augen positioniert sei, legte Hermann dar. Auch Hearables seien ein Technologietrend, Geräte, die viele Funktionen eines Hörgerätes hätten, aber nicht Hörgeräte hießen und damit dem üblichen Stigma nicht unterlägen. Vielmehr seien es Lifestyle-Geräte mit einer Reihe von Funktionen, die junge Leute gern nutzen. Von großer Bedeutung sei auch die Leistungssteigerung in der Chiptechnologie, da man Hörsysteme inzwischen mit allen gewünschten Funktionen ausstatten könne und noch nicht an die Grenze des Chips stoße. Zudem würden im Gesundheitswesen vermehrt technische Lösungen eingesetzt und sogenannte Gehirnprothesen seien immer mehr auf dem Vormarsch. Da man immer besser verstehe, wie das Gehirn funktioniere, könne man dieses Wissen nutzen, um Defizite auszugleichen.


Im Anschluss daran illustrierte Hermann, was Hörsysteme in zehn Jahren leisten könnten, wo sich auch viele der Technologietrends wiederfanden: Optimierung der Fähigkeiten des Gehirnes für einen perfekten Höreindruck, Messung von Gesundheitsdaten anhand von in Hörsystemen verbauten Sensoren, der Einsatz eines persönlichen Assistenten und die Verfügbarkeit von Zusatzfunktionen, wie sie auch Hearables bieten. Außerdem sollen Menschen zukünftig unbewusst intuitiv ihre Hörsysteme steuern können, weil diese Gehirnströme messen und anhand derer die akustischen Signale permanent optimieren. Auch die Steuerung der Haushaltsgeräte mittels der Hörsysteme sei denkbar, ebenso die automatische Anpassung anhand einer lernenden Künstlichen Intelligenz (KI), die auf die Erfahrungen von Millionen von Nutzern zurückgreifen und aus diesen lernen könne. Zudem werde der Stromverbrauch immer geringer und an Lösungen zum Energy Harvesting, also die Gewinnung kleiner Mengen von elektrischer Energie, beispielsweise über Kopfbewegungen, werde gearbeitet. Auch die Algorithmen würden immer ausgefeilter, man versuche mit ihnen die Funktionen des Gehirnes nachzuahmen, beispielsweise wie es Geräusche trenne, wenn verschiedene Menschen reden. So seien auch weitere Spezialprogramme denkbar, beispielsweise für Tinnitus.


Der wachsenden Sorge einiger Zuhörer, dass diese Technologien den Hörakustiker ersetzen könnten, begegnete Hermann abschließend: Da viele Menschen bei der Vielzahl an technischen Möglichkeiten Hilfe benötigten und die vielen Sensoren, die zukünftig in Hörsystemen verbaut sein könnten, individuell angepasst werden müssten, werde der Hörakustiker auch in Zukunft bei der Versorgung eine wichtige Rolle spielen.


Der nächste Vortrag widmete sich einem anderen, aber nicht weniger zukunftsrelevanten Bereich: „Kundisch-digital – Marketing 4.0 – worauf es in Zukunft wirklich ankommt“ von Marc Perl-Michel, Berater und Coach für Unternehmen und Selbstständige.


„Menschen lieben wertvolle und relevante Informationen und brauchen sie teilweise auch, um Entscheidungen zu treffen“, betonte Perl-Michel. Allerdings könne man in der heutzutage zur Verfügung stehenden Informationsflut leicht den Überblick verlieren. Häufig sei man auch auf eine Sache fokussiert, wodurch man leicht vergesse, über den Tellerrand hinauszuschauen. Dies solle man immer im Hinterkopf behalten und sich mit allem, was man tue, am Kunden orientieren, empfiehlt Perl-Michel.


Innovationen seien hierfür von großer Bedeutung, da diese idealerweise Unternehmen und Kunden einen Mehrwert bieten. Einige davon stellte er den Zuhörern auch vor, darunter Anzeigen im Internet, die inzwischen stark am Benutzer orientiert seien, Einkaufslisten-Apps, die dem Nutzer helfen seine Einkäufe zu strukturieren, aber gleichzeitig eine riesige Chance böten, Daten zu sammeln oder die Nutzung von Smartphones zur In-Room-Navigation. Ein anderes großes Thema zu Innovationen sei der 3-D-Druck, der immer erschwinglicher werde, wodurch es denkbar sei, dass man sich mit der vom Unternehmen zur Verfügung gestellten Druckdatei beispielsweise Ersatzteile irgendwann einfach selber drucke.


Unternehmen sollten eine Vision für sich, für das Unternehmen und für den Umgang mit den Kunden schaffen und eine Kreativkultur entwickeln, bei der es darum gehe, jeden Tag neue Ideen zu entwickeln, dass dort Innovationen entstehen können. Das gelinge am besten, indem man Fragen stelle, ist Perl-Michel überzeugt. Auch für die Gesellschaft bestehe eine Notwendigkeit für Veränderung, weil die zunehmende Technisierung bedeute, dass Arbeitsplätze verschwinden. Außerdem denke und kaufe man durch das Internet viel globaler, was Unternehmen in ihre Entscheidungen mit einbeziehen sollten.


Um in Zukunft konkurrenzfähig zu sein, sollten Unternehmen für ihren Umgang mit den Kunden verschiedene Aspekte berücksichtigen. So sei es beispielsweise im Umgang mit den Kunden sehr wichtig, ihnen eine Story zu bieten, die sie erzählen können, da man immer damit rechnen müsse, dass sie ihre Erlebnisse weitererzählen. Auch über Nachhaltigkeit sollten Unternehmen sich Gedanken machen, da immer mehr Kunden danach fragten. Könne man dann keine befriedigende Antwort liefern, führe das möglicherweise dazu, dass der Kunde sich gegen das eigene Produkt entscheide. Ganz wichtig sei außerdem das Thema Vertrauen und Sicherheit. Perl-Michel mutmaßt, dass die meisten Leute es nicht schlimm fänden, dass ihre Daten gesammelt werden, wenn dies anonymisiert geschehe und das Unternehmen offen kommuniziere, dass es dies tue und der Nutzer nicht das Gefühl habe, er werde ausspioniert und habe keine Ahnung, welche Daten wofür gesammelt werden.


Außerdem sollten Unternehmen stets berücksichtigen, dass die digitale Disruption wahrscheinlich auch vor ihrer Branche nicht Halt machen werde, und dass einfache Ideen und Lösungen teilweise komplette Märkte umkrempeln. Zudem sollten auch größere Unternehmen ein gewisses Start-up-Thinking an den Tag legen und einfach mal etwas ausprobieren. Außerdem solle man eine Fehlerkultur im Unternehmen etablieren, sich mehr auf das Miteinander fokussieren, mehr wagen und weniger vermeiden und auf jeden Fall auch mal über den Tellerrand schauen. Letztlich, so das Fazit Perl-Michels, solle man alles, was man tue, hinterfragen und sich so zum Nachdenken anregen.


Den letzten Vortrag des Tages hielt Professor Dr. Ulrich Reinhardt, Zukunftswissenschaftler und Wissenschaftlicher Leiter der „Stiftung für Zukunftsfragen“ zum Thema „Konsumwelt 2020 – zwischen Schnäppchenmentalität und Serviceoffensive“. In seinem auf Statistik- und Umfragewerten basierenden Vortrag machte Reinhardt deutlich, dass Deutschland sehr negativ auf die Zukunft schaue und die Mehrheit der Deutschen lieber im Gestern leben würde. Dabei sei früher mitnichten alles besser gewesen. Man könne aber davon ausgehen, dass in der Zukunft tatsächlich alles besser werde, da die Menschheit sich bisher immer weiterentwickelt habe.


Die Menschen heutzutage lebten in einer Zeit des Wandels, meinte Reinhardt und stellte diese auch gleich vor: Klimawandel, die sich verstärkende Spaltung in Arm und Reich, die digitale Entwicklung und der demografische Wandel. Denn während die Weltbevölkerung insgesamt wachse, werde die deutsche Bevölkerung mittelfristig massiv schrumpfen, erläuterte Reinhard, obwohl die Lebenserwartung jährlich steige. Hauptgrund sei, dass die Deutschen zu wenige Kinder bekämen. Gründe hierfür ließen sich viele finden: Nicht nur werde Deutschland als sehr kinderunfreundlich wahrgenommen, sondern auch beispielsweise der Wunsch nach Unabhängigkeit, die Kosten, Karrierewünsche oder die bei den Deutschen omnipräsente Angst führten dazu, dass viele Deutsche sich gegen Kinder entschieden. Daher werde die ältere Generation die Gesellschaft immer mehr prägen, weshalb es sehr erstaunlich sei, dass sich um diese nicht mehr gekümmert werde, regte Reinhardt zum Nachdenken an.


Anschließend leitete er zum Thema Konsum über und verdeutlichte, dass Zeit hierfür mittlerweile eine genauso große Rolle spiele wie Geld. Da sie aber begrenzt sei, neigten die Leute dazu, sich nicht mehr ausschließlich einer Sache zu widmen, wodurch Kunden sich in Läden häufig nicht gut betreut fühlten. Servicequalität sei daher vor allem ein Zeitgeschenk, das sich aber lohne: Zwei Drittel der Bundesbürger seien bereit, bis zu sechs Prozent mehr zu bezahlen, wenn die Beratung entsprechend gut sei.


Was die Arbeit betreffe, sei es historisch gesehen sehr neu, dass diese so positiv bewertet werde. Einer der möglichen Gründe dafür mag sein: Bei jemandem, der mehr als 40 Jahre berufstätig sei, macht die Arbeitszeit nur zehn Prozent der Lebenszeit aus. Digitalisierung spiele in diesem Bereich ebenfalls eine wichtige Rolle, ebenso das Gesundheitssystem, bei dem die große Kernfrage sei, wie es sich in Zukunft finanzieren lasse.


Anschließend legte Reinhardt schlüssig dar, dass man auf die jüngere Generation bauen könne und gab zu bedenken, dass die Jugend immer kritisiert wurde. Ehe, Familie und Kinder gewännen bei der jungen Generation an Bedeutung, die Anzahl an Scheidungen sei rückläufig, während die Anzahl an Ehen steige, informierte Reinhardt. Fast alle Deutschen seien überzeugt, dass Familie das Wichtigste im Leben sei und Reinhardt ist sich sicher, dass die Wahlfamilie in Zukunft immer wichtiger werde und man sich auch in der Nachbarschaft künftig wieder mehr umeinander kümmere. Dazu passe, dass neun von zehn Deutschen davon überzeugt seien, dass in unserer Gesellschaft immer weniger Platz für Egoismus sei und dass man mehr zusammenhalten müsse. Außerdem werde Lebensqualität immer wichtiger als Lebensstandard, der größte Faktor hierfür sei die Gesundheit, aber auch Freund- und Partnerschaften, Familie sowie Natur und Freizeit. Geld sei heute eher nachgeordnet und auch die Arbeit, Religion und Kultur würden an Bedeutung verlieren.


Was es bedürfe, um die Zukunft zu gestalten, sei Vertrauen, ist Reinhardt überzeugt, denn „Vertrauen ist die wichtigste Ressource unserer Gesellschaft“. Aktuell hätten wir damit ganz klar ein großes Problem. Positiv sei aber, dass der Vertrauensindex in Deutschland steige. Seinen Vortrag schloss Reinhardt mit dem Appell, dass die Zuhörer mutig in die Zukunft gehen sollen.


Am Abend erwartete die Tagungsteilnehmer einer besonderer Programmpunkt: Günter Steinmeier hatte zum „Galaabend des Präsidenten“ eingeladen, um nach 14 Jahren seinen Abschied als Präsident des FDHs in gebührendem Rahmen zu feiern.


Am Samstagmorgen stand der letzte Programmpunkt der Veranstaltung an: die Mitgliederversammlung. Der Begrüßung durch Günter Steinmeier folgte die Ehrung der Verstorbenen, unter ihnen auch Karl Müller, der ein langjähriges und sehr geschätztes Mitglied im FDH war („Hörakustik“ 05/2017 und 06/2017). Anschließend gab Günter Steinmeier einen kurzen Abriss über seine Zeit beim FDH zum Besten, den er mit dem Appell abschloss, dass man mit der Zeit gehen und aufpassen müsse, wo die Zukunft hingehe.


Es folgte der Jahresbericht, in dem die Beschulung in Duisburg und Recklinghausen, die Mitgliederentwicklung im FDH und die vom Verband angebotenen Weiterbildungsmaßnahmen thematisiert wurden. Anschließend berichtete FDH-Vorstandsmitglied Irmgard Symann von ihrer Mitarbeit in den verschiedenen Arbeitskreisen des Bureau International d’Audiophonologie (BIAP) und vom Kuratorium der Berufsschule in Lübeck. Burkhard Stropahl informierte im Anschluss über seine Mitarbeit in der Deutschen Gesellschaft für Audiologie (DGA), ihm folgte Christian Hastedt von der Fördergemeinschaft Gutes Hören (FGH), der die Notwendigkeit der Öffentlichkeitsarbeit betonte und die verschiedenen Möglichkeiten vorstellte, die die FGH hierfür bereithalte.


Auch in diesem Jahr wurden verschiedene FDH-Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft im Verband geehrt. Es folgten der Bericht von Schatzmeisterin Anne-Katrin Strototte und der Kassenprüfer Benny Kersten und Bernd Schabronath sowie die Entlastung des Vorstandes. Anschließend fanden die Vorstandswahlen des FDHs unter der Wahlleitung von Irmgard Krause statt. FDH-Präsident Günter Der neu gewählte FHD-Präsident, Andreas Bögl, möchte zukünftig junge Leute noch stärker in den Fachverband einbinden.Steinmeier trat nach 14 Jahren im Amt nicht zur Wiederwahl an. Als Nachfolger wurde Andreas Bögl vorgeschlagen, der einstimmig gewählt wurde und die Wahl auch annahm. Neue Schatzmeisterin wurde einstimmig Dagmar Neumann, weiterhin wurden Ulrich Aumann, Andreas Drießler, Benny Kersten, Janette Knöfel und Irmgard Symann in den Vorstand gewählt. Das Amt der Kassenprüfer haben zukünftig Anne-Katrin Strototte und Christian Kemper inne.


In seiner anschließenden Antrittsrede dankte der frisch gewählte FDH-Präsident Andreas Bögl nicht nur dem bisherigen Vorstand und insbesondere den aus dem Vorstand ausscheidenden Günter Steinmeier, Anne-Katrin Strototte und Burkhard Stropahl, sondern auch den FDH-Mitgliedern für das durch die Wahl ausgesprochene Vertrauen. Anschließend informierte er die Anwesenden über die aktuelle Situation des Verbandes. So habe dieser aktuell eine gute Basis an Mitgliedern und sei finanziell stabil. In seiner Arbeit als FDH-Präsident wolle er sich dafür einsetzen, den FDH weiter zu stärken und noch stärker eine Plattform und ein Netzwerk für weiteren Austausch bieten. Außerdem sollen junge Leute stärker eingebunden und Gelder für den Fachverband mobilisiert werden.


Anschließend richtete auch Benny Kersten noch einige Dankesworte an Günter Steinmeier und schlug vor, diesen zum Ehrenpräsidenten des FDHs zu ernennen – der Vorschlag wurde einstimmig angenommen. Abschließend fand die Abstimmung über den Veranstaltungsort der nächsten Jahrestagung statt – Erfurt erhielt die meisten Stimmen. Der genaue Termin steht noch nicht fest, wird jedoch rechtzeitig bekanntgegeben werden.


Monika Seidel