Entscheidung des Monats: Gesundheitshandwerkerqualität gibt es nicht per Mausklick

Wer im Internet Gleitsichtbrillen in Optikerqualität bewirbt und vertreibt, begeht eine Irreführung, wenn dabei allein auf Angaben im Brillenpass zurückgegriffen wird. Das hat der Bun­desgerichtshof jüngst entschieden (BGH, Urteil vom 03.11.2016; I ZR 227/14 – Optiker-Qualität). Denn er erweckt den Eindruck, dass er Leistungen erbringt, die nur ein im stationären Handel tätiger Optiker erbringen kann. Zudem muss der Onlineanbieter klare Warnhinweise geben, weil die Nutzung solcher Gleitsichtbrillen Gefahren im Straßenverkehr mit sich bringt.

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Otoplastiklabor gehören nicht zu Amplifon

In diversen Veröffentlichungen wurde über den Verkauf der regional ansässigen Hörgerätefachgeschäfte “egger Hörgeräte + Gehörschutz” an Amplifon berichtet. Bezugnehmend darauf teilt die egger Otoplastik + Labortechnik GmbH in Kempten mit, dass sie davon nicht betroffen ist. Die Geschäftsführer Iris Egger-Schweiger und Dietmar Ungar führen die international agierende egger Otoplastik + Labortechnik unverändert eigenständig und wie gewohnt weiter.

„Das Entscheidende in der Markenbildung sind die Mitarbeiter“

Auf dem EUHA-Kongress in Hannover traf „Hörakustik“-Chefredakteur Björn Kerzmann Bernafon-Direktor Erich Spahr, Bernafon-Geschäftsführer Klaus-Peter Lipfert sowie die Bernafon-Marketingleiterin Daniela Häußler. Schwerpunkt des Gespräches war der angekündigte Stellenabbau bei Bernafon in Bern und wie das Unternehmen vor diesem Hintergrund die kommunizierte Schweizer Markentradition aufrechterhalten wird. Zudem wurden erste Erfahrungen mit dem Anpasssystem BeFlex thematisiert.

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Entscheidung des Monats: Unter den Blinden ist der Einäugige nicht immer König

Brille auf Rezept – das war einmal. Seit dem 01.01.2004 werden die Kosten für Sehhilfen größtenteils nicht mehr von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) übernommen. Dabei handelt es sich bei einer Sehschwäche immer noch um eine Behinderung und bei der Sehhilfe um ein Hilfsmittel. Aber: Die Sehbehinderung wird – anders als die Hörbehinderung – unter Verwendung des Hilfsmittels gemessen. Überschreitet auch nur ein mittels Sehhilfe korrigiertes Auge die Grenzwerte der World Health Organisation (WHO), so liegt eine Indikation für die Hilfsmittelversorgung mit einer Sehhilfe nicht vor.

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