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Hörakustik Stellenmarkt

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Entscheidung des Monats

Foto: Gudrun Porath

Vom neuromorphen Processing und künstlicher Intelligenz zu Neuromarketing und emotionaler Intelligenz, diesen Schritt vollziehen beim Future Friday Andreas Eckernkemper und Patrick Breitenfeld von AS AudioService. Eckernkemper nahm den Begriff der Loyalität genauer unter die Lupe und stellte fest: „Loyale Kunden sind rentabler.“ Je länger eine Kundenbeziehung dauere, desto weniger müsse der Hörakustiker darin investieren. Loyale Kunden seien zudem toleranter gegenüber Preisveränderungen und auch Fehlern, die in jedem Business passierten. Zufriedene Kunden seien die besten Werbeträger, Loyalität sei also wirtschaftlich interessant. Wenn man Loyalität als freiwillige Treue definiert, könne man sie positiv beeinflussen, aber nicht wirklich selbst steuern.

Ein Modell aus der Gehirnfoschung belegt, dass es loyale und weniger loyale Menschen gibt. Die Verortung des Bindungsmotivs liegt im Bereich der Balance, bei der Zielgruppe der Harmoniser und der Traditionalisten. Laut Untersuchungen gehören 46 Prozent aller Menschen in Deutschland zu denjenigen, die stärker bindungsaffin sind als andere. Bei den über 60-jährigen Menschen gehören 72 Prozent zu dieser Zielgruppe. „Das ist ein Riesenpotenzial“, ist Eckernkemper überzeugt. Mit welchen Themen und Emotionen kann ich die loyalen Kunden ansprechen? Auch hier hilft das Modell weiter. Beim Bindungsmotiv, das zeigt die Limbic Map, sind weitere Werte verortet. Besonders wichtige Werte für den Hörakustiker als Geschäftsmann könnten demnach Vertrauen, Sicherheit, Verlässlichkeit, Qualität, Authentizität sein.

Patrick Breitenfeld übertrug die Attribute auf die eigenen Produkte. Wichtig sei es, für den Hörakustiker Software anzubieten, die einfach zu nutzen sei, Verfügbarkeit zu gewährleisten und ein verlässliches Produkt zu liefern, dass sicher funktioniere. Angebote wie der Online-Update-Manager würden zudem sicherstellen, dass der Hörakustiker immer den aktuellen Stand der Software nutzen könne und die aktuelle Technik präsentiere. Der Onlineshop biete die Möglichkeit, unabhängig von den Kundenterminen die Bestellung abzuschicken. Als Teil der WS Audiology-Gruppe habe man Zugriff auf deren Plattformen. „Wir haben uns vom In-dem-Ohr(IdO)-Spezialisten, nach wie vor unsere Kernkompetenz, zum Vollsortimenter entwickelt.“ Insgesamt könne man einen intuitiven Arbeitsablauf anbieten, der dem Hörakustiker Sicherheit geben soll. „Das überträgt sich auf den Kunden“, so Breitenfeld.

Andreas Eckernkemper betonte, wie wichtig es für sein Unternehmen sei, dass der Hörakustiker vor Ort eine starke Marke aufbauen könne. Dafür habe man ein neues Marketingportal entwickelt, über das die Hörakustiker die hauseigenen Werbematerialien komplett individualisieren können. „Wir machen uns als Hersteller ganz klein und nehmen uns komplett zurück, auf unseren Werbemitteln. Sie machen aus dem AudioService-Flyer Ihren persönlichen Flyer. So machen Sie Werbung für Ihre Marke.“     Gudrun Porath

 

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