In einem Rundschreiben hat die Bundesinnung der Hörgeräteakustiker KdöR (biha) den Beschluß des Bildungsministeriums in Schleswig-Holstein bekanntgegeben, den Unterricht für alle Schüler ab der 7. Jahrgangsstufe mit sofortiger Wirkung von 16. März bis einschließlich 19. April auszusetzen.

Dies geschieht als Vorsichtsmaßnahme wegen der raschen Ausbreitung des Corona-Virus. Von der Entscheidung sind circa 500 Auszubildende des Hörakustikerhandwerks auf dem Campus in Lübeck betroffen, die ab dem 16. März keine Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (ÜLU) und/oder keine Gesellenprüfung haben. Sie sind verpflichtet, stattdessen in ihren Betrieben zu arbeiten. Der Unterricht und die Unterbringung von Auszubildenden zur ÜLU finden weiterhin unverändert auf dem Campus Hörakustik statt. Die ursprünglich für den 27. März vorgesehene schriftliche Gesellenprüfung wird voraussichtlich auf den 19. oder 20. März vorgezogen. Ebenfalls vorgezogen werden die Termine für Auszubildende, die eine ÜLU in der Woche vom 23. Bis 27. März gehabt hätten. Sie findet nun vom 16. bis 20. März statt. Der Zwischenprüfungstermin am 14. März bleibt unverändert bestehen, der Zwischenprüfungstermin am 21. März entfällt und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Die biha geht davon aus, dass nach sich die Situation nach den Osterferien normalisiert haben wird.

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