Wie die Bundesinnung der Hörakustiker (biha) aktuell mitteilte, hält „das Bildungszentrum der Hörakustik seinen Betrieb soweit wie möglich aufrecht“. Dazu wird auf Onlineunterricht gesetzt. Seit Montag, 16. März 2020, musste die Berufsschule auf dem Campus Hörakustik in Lübeck aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland vorsorglich geschlossen werden (wir berichteten). Wie die biha mitteilte, werden nun sowohl im Vollzeitmeisterkurs als auch in den Intensivkursen die Theorieunterrichte in den virtuellen Klassenraum verlegt. „Die erprobte Infrastruktur und die jahrelange Erfahrung mit Onlineangeboten haben den Umstieg auf Onlinelehre für die Dozenten vom einen Tag zum nächsten möglich gemacht“, heißt es in der Mitteilung weiter. Die Lernplattform der Akademie für Hörakustik basiert auf der Software „Moodle“. Diese ermöglicht die Kommunikation und Abstimmung zwischen Lehrenden und Teilnehmenden sowie die Verteilung von Lernunterlagen. Der Unterricht findet im virtuellen Klassenraum mit „Adobe Connect“ statt. Dabei sei das Zeigen von PowerPoint-Folien ebenso möglich wie die Interaktion über Wortmeldungen, Umfragen und das gemeinsamem Lösen von Aufgaben. Bei den Teilnehmern komme die Umstellung gut an, informierte die biha weiter. Einige würden sogar das Lernen vom heimischen Sofa bevorzugen. Mit dem Onlineangebot trage die Akademie für Hörakustik somit ihren Anteil zum Infektionsschutz bei und erhalte trotzdem ein Stück Kontinuität und Stabilität aufrecht in diesen beunruhigenden Zeiten, heißt es abschließend in der Mitteilung. zg

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