Foto: Hochzeitsmomente-Ostsee

Allgemein gelingt es den Menschen gut, auch in schwierigen Hörsituationen ‒ wie einer Cocktailparty-Situation ‒ den gewünschten Gesprächspartner zu verstehen. Dass dies nicht unbedingt vom Alter oder Hörvermögen abhängt, wurde in einer umfangreichen Studie an der Universität zu Lübeck untersucht, über die Franziska Scharata auf dem EUHA-Kongress berichtet. Dazu wurden n = 160 Probanden im Alter von 40 bis 80 Jahren mit normalem Hörvermögen beziehungsweise unversorgter Hochton-Schallempfingungsschwerhörigkeit in verschiedenen kognitiven Aufgaben getestet, bevor sie eine Höraufgabe in einer simulierten Cocktailparty-Situation bearbeiteten. Den Einfluss von Alter, Hörvermögen und kristalliner Intelligenz auf das Abschneiden in der Höraufgabe wurde in dieser Studie näher beleuchtet.

Franziska Scharata ist gelernte Hörakustikerin und studierte an der Fachhochschule Lübeck Hörakustik. Für ihre Bachelorabschlussarbeit zum „Einfluss der Pegelunterschiede innerhalb des Sprachmaterials des Freiburger Einsilbertests“ erhielt sie 2016 einen EUHA-Förderpreis. Seit März 2016 arbeitet Scharata als Labor- und Projektkoordinatorin am Institut für Psychologie I der Universität zu Lübeck.

Der Vortrag „Der Einfluss kristalliner Intelligenz auf das Hören in einer Cocktailparty-Situation“ findet am Freitag, 18.10.2019, von 10.30–11 Uhr statt.

 

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