Andreas Bögl, Beate Gromke und Dr. Stefan Zimmer (von links nach rechts) Foto: Gudrun Porath

„Rock‘n Roll: Mit Petticoat und Lederjacke über den roten Teppich“ lautete das Motto des Kongresstreffs zum 64. Internationalen Hörakustiker-Kongress, zu dem die Europäische Union der Hörakustiker e. V. (EUHA), der Bundesverband der Hörgeräte-Industrie e. V. (BVHI), der Fachverband Deutscher Hörakustiker e. V. (FDH) und die Fördergemeinschaft Gutes Hören GmbH (FGH) als gemeinsame Gastgeber eingeladen hatten. Ein großes Publikum ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen. Zur Musik der Band Tough Talk feierte und tanzte es im Club Resi bis in die Nacht.

Dabei bewiesen die Hörakustiker Kreativität. Viele hatten extra die Lederjacke und das Pünktchenkleid samt Petticoat und Haarband eingepackt, um stilecht abzufeiern. Einige waren unter einer üppigen Rockabilly-Perücke mit dicker Haartolle à la Elvis und dunkler Sonnenbrille gar nicht zu erkennen. „Wer steht denn da?“, fragte sich mancher etwa, als FDH-Chef Andreas Bögl und EUHA-Präsidentin Beate Gromke zusammen mit einer dritten Person die Bühne betraten, um den Kongresstreff zu eröffnen. Dr. Stefan Zimmer alias Doc Zimmer, Geschäftsführer des BVHIs, hätte mit üppiger, blonder Rockabilly-Perücke, dunkler Sonnenbrille und Faketattoos am Arm auch vollkommen unerkannt durch den Abend kommen können.

Für die kulinarische Versorgung der Teilnehmer hatten die Veranstalter sich ein Flying Buffet mit vegetarisch gefüllten Hörnchen, Bratwurstsalat im Glas, Fleischspießen oder Laugenbrötchenburgern und warmes Essen an mehreren Verpflegungsstationen ausgedacht. Erfahrene Kongresstreffbesucher suchten dafür die Galerie des Clubs auf, wo es nicht ganz so voll war. Wer zwischendurch die laute Tanzfläche verließ und auf Expedition durch den Club ging, fand neben dem ersten noch ein zweites, ruhiges Obergeschoss, wohin sich einige Gäste für Gespräche zurückgezogen hatten. Am späteren Abend, als auf der Tanzfläche auch die letzten Stehtische abgeräumt waren, kam es dort sogar zu akrobatischen Einlagen. Ältere wie jüngere Tänzer hatte die Band fest im Griff. Von Doris Days unvergessenem „Que será será“ bis zu „Cordula Grün“, von ABBA-Hits bis „La Bamba“ wechselte Tough Talk quer durch alle Stilrichtungen und Zeiten hin und her und heizte damit die Stimmung und die Sangeslust der Gäste an. Die mussten sich auch um ihr Nachhausekommen keine Sorgen machen. Vor dem etwas abseits der Innenstadt gelegenen Club standen nicht nur die Shuttlebusse, sondern auch eine ganze Armada an Taxis bereit.   Gudrun Porath

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