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Frankreich – Das Biotechunternehmen Sensorion hat eine dritte Gentherapiekooperation mit dem Institut Pasteur zur Behandlung des Hörverlusts von Kindern und Erwachsenen bekannt gegeben. Der Pressemitteilung von Sensorion zufolge deuten neue Forschungsergebnisse des Instituts Pasteur darauf hin, dass Anomalien im GJB2-Gen, dem Gen für das Protein Connexin 26, nicht nur die häufigste Ursache für angeborene Taubheit, sondern auch für hochgradige altersbedingte Schwerhörigkeit sind. Obwohl sich die GJB2-Mutationen von Kindern und Erwachsenen unterscheiden, soll das GJB2-Gentherapieprogramm von Sensorion in beiden Patientengruppen zum Einsatz kommen. Der Schweizer Hörsystemhersteller Sonova hält seit Kurzem einen Anteil von 3,7 Prozent an Sensorion (siehe „Hörakustik“ 01/2021, Seite 6).     ML

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