Foto: iStock/magbug

Das Deutsche Schwindel- und Gleichgewichtszentrum (DSGZ) zweifelt die Begutachtungsleitlinie zu „Störungen des Gleichgewichtssinnes“ zur Kraftfahreignung der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) an, schreibt der Pressedienst „Biermann Medizin“ in einem Newsletter. Die darin enthaltenen Auflagen seien zu streng. Unter das Verbot fielen auch viele Patienten, die nur selten Schwindelattacken haben. Im Vergleich zu Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Epilepsie seien die Auflagen für Schwindelpatienten zu rigide. Bei Schwindelattacken komme es in der Regel nicht zur Ohnmacht. Die Fahrtüchtigkeit sei zwar eingeschränkt, aber nicht grundsätzlich aufgehoben. Schwindel sei ein häufiges Symptom. Etwa drei von zehn Menschen erkrankten im Verlauf ihres Lebens an Gleichgewichtsstörungen, so „Biermann Medizin“. Bei den meisten trete der Schwindel nur zeitweise auf. In der übrigen Zeit seien die Betroffenen beschwerdefrei.    Zg

 

Impressum | Datenschutz | Kontakt | Abonnieren | Mediadaten

© 2018 hoerakustik.net