Foto: iStock/ELizabethHoffmann

Schweiz ‒ Die Universität Basel berichtet über „guten“ Lärm: Vor anhaltendem Weißen Rauschen würde das Hören reiner Töne noch präziser. Ein Forscherteam der Abteilung Biomedizin habe die neuronalen Grundlagen von Schallwahrnehmung und Schalldiskriminierung in einem herausfordernden Schallumfeld untersucht. Der Schwerpunkt habe dabei auf der Erforschung des auditorischen Kortex ‒ des auditorischen Gehirnes ‒ gelegen. Die Daten der Arbeitsgruppe zeigten, dass Weißes Rauschen die Aktivität der Nervenzellen im auditorischen Kortex signifikant hemmt. Paradoxerweise führe diese Unterdrückung der neuronalen Erregung zu einer genaueren Wahrnehmung der reinen Töne. Diese Erkenntnisse könnten auf die Weiterentwicklung von Cochlea-Implantaten übertragen werden.     Zg

Impressum | Datenschutz | Kontakt | Abonnieren | Mediadaten

© 2018 hoerakustik.net