Foto: Blamey Saunders Hears

In Australien wurde jüngst eine ganz neue Art von Hörsystem entwickelt. Es heißt Facett und ist modular aufgebaut, besteht also aus zwei Teilen, die mittels Magneten verbunden sind. Durch die Magnetkraft klicken beide Geräteteile automatisch in der richtigen Position zusammen, sodass auch Menschen mit geringerer Fingerfertigkeit sie einfach nutzen können. Ein Modul, „core“ (Kern) genannt, enthält dabei die Technologie und die individuellen Einstellungen, das andere den aufladbaren Akku. Neue Features sollen in neuen Modulen realisiert werden, die mit dem bestehenden Kern funktionieren sollen, sodass kein kompletter Neukauf nötig würde. Geeignet sei das Hörsystem für leichte bis starke Hörbeeinträchtigungen. Angeboten wird es nur in Ersteinstellung basierend auf einem Hörtest; per App können vom Träger kleinere Änderungen durchgeführt werden. Der Preis liegt bei 3.100 beziehungsweise 5.990 Australischen Dollar (etwa 1.900/3.800 Euro) für ein beziehungsweise zwei Geräte. Entwickelt wurde Facett von den beiden Professoren Dr. Peter Blamey und Dr. Elaine Saunders in Zusammenarbeit mit Dr. Leah Heiss, Professor für Architektur und Design an der RMIT University in Australien, und der Swinburne University mit finanzieller Unterstützung der australischen Regierung, heißt es in einer Mitteilung der RMIT. Im Fokus stand vornehmlich die Entwicklung eines modernen, attraktiveren Hörsystemdesigns. Inspiriert wurden die Wissenschaftler dabei von der Form von Kristallen. Weitere Infos: www.facett.com.au   zg/AF

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