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Die Sonova Holding AG informiert in einem Schreiben über eine freiwillige Korrekturmaßnahme im Feld ihrer US-amerikanischen Tochtergesellschaft Advanced Bionics LLC (AB). AB habe den zuständigen Regulierungsbehörden mitgeteilt, dass alle nicht implantierten Geräte der ursprünglichen Version des HiRes-Ultra und Ultra-3D-Implantates zurückgeholt würden. Diese würden derzeit durch eine kürzlich zugelassene, neue Version dieser Implantate abgelöst. Darüber hinaus erhöhte Sonova aufgrund der starken Entwicklung des Hörgerätegeschäftes und trotz vorübergehender negativer Auswirkungen der von AB eingeleiteten freiwilligen Korrekturmaßnahme den Ausblick für das Geschäftsjahr 2019/20. Danach erwarte die Gruppe neu ein Umsatzwachstum von neun bis elf Prozent (bisher acht bis zehn Prozent) und beim bereinigten EBITA einen Anstieg um 14 bis 17 Prozent (bisher zwölf bis 15 Prozent), jeweils in Lokalwährungen. Ausgeklammert seien dabei die derzeit geschätzten Einmalkosten von circa 40 bis 50 Millionen Schweizer Franken im Zusammenhang mit der von AB eingeleiteten freiwilligen Korrekturmaßnahme.           Zg

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