sonovaDie Sonova Holding AG erwartet Zahlungsbefehle »diverser Investoren« mit einem Wert von insgesamt 15 Millionen Schweizer Franken. Das sind etwa 12,4 Millionen Euro. Wie der Hörsystemhersteller jetzt mitteilte, soll auch Andy Rihs, Verwaltungsrat der Sonova, zur Zahlung geschuldeten Geldes aufgefordert werden.
Hintergrund ist der Vorwurf, Sonova habe eine Gewinnwarnung im vergangenen Jahr zu spät herausgegeben. Dadurch hätten die Investoren, die von dem Dienstleistungsunternehmen »Deminor« vertreten werden, Verluste erlitten, die sie nun geltend machen wollen. Die Zustellung der Zahlungsbefehle erfolge vorsorglich, um eine Verjährung möglicher Ansprüche zu verhindern, solange die Vorgänge um die Gewinnwarnung nicht abschließend geklärt sind. Gegen die Zahlungsbefehle werde Sonova Rechtsmittel einlegen.  Laut des Unternehmens seien darüber hinaus bisher keine Klagen eingereicht worden. Das Unternehmen werde sich jedoch gegebenenfalls »mit allen zur Verfügung stehenden rechtlichen Mitteln widersetzen«. Außerdem überprüfe die Schweizer Börse bereits die Rechzeitigkeit der Gewinnwarnung vom 16. März 2011. zg

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