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Der Bundesverband der Hörgeräte-Industrie (BVHI) hat angesichts der voranschreitenden Digitalisierung seine Mitglieder befragt, wie die Hörgerätehersteller derzeit den Hörakustikern Updates für ihre Anpasssoftware zur Verfügung stellen und wie dies zukünftig gehandhabt werden soll. Das teilte der BVHI in einer Pressemitteilung mit. Bisher, so das Ergebnis, bieten alle Hersteller standardmäßig Online-Updates an, die entweder manuell oder automatisch heruntergeladen werden. Aktuell bestehe für Hörakustiker ohne Internetanschluss auch noch die Möglichkeit, sich die Updates per CD beziehungsweise DVD, in Einzelfällen auch per USB-Stick, zuschicken zu lassen. Jedoch seien immer mehr Anpassrechner in den Fachgeschäften an das Internet angebunden, weshalb einige Hersteller begonnen hätten, den Versand von Datenträgern einzuschränken. Mittelfristig planen alle Hersteller, ausschließlich auf Online-Updates umzustellen, informierte der BVHI weiter. Der Verband empfiehlt den Hörakustikern daher, die Internetanschlüsse in ihren Fachgeschäften zeitnah so zu organisieren, dass die Durchführung von Online-Updates möglich ist.   zg

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