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Wie die Bundesinnung der Hörakustiker KdöR (biha) in einer Pressemitteilung mitteilte, ist ab 03.Oktober 2018 die Änderung der Hilfsmittelrichtlinie (HilfsM-RL) in Kraft getreten. In diesem Zusammenhang seien insbesondere die Paragrafen 7 und 19 HilfsM-RL angepasst worden. Entscheidend sei, dass der verordnende Arzt einen besonderen Versorgungsbedarf feststellen müsse. Hier komme den bestehenden Regelungen des Paragrafen 6 Abs.3 HilfsM-RL eine besondere Bedeutung zu: „Die Notwendigkeit für die Verordnung von Hilfsmitteln (konkrete Indikation) ergibt sich nicht allein aus der Diagnose. Unter Gesamtbetrachtung (ICF) der funktionellen/strukturellen Schädigungen, der Beeinträchtigungen der Aktivitäten (Fähigkeitsstörungen), der noch verbliebenen Aktivitäten und einer störungsbildabhängigen Diagnostik sind der Bedarf, die Fähigkeit zur Nutzung, die Prognose und das Ziel einer Hilfsmittelversorgung auf der Grundlage realistischer, für die Versicherte oder den Versicherten alltagsrelevanter Anforderungen zu ermitteln. Dabei sind die individuellen Kontextfaktoren in Bezug auf Person und Umwelt als Voraussetzung für das angestrebte Behandlungsziel (Paragraf 3 Absatz 1) zu berücksichtigen.“ Außerdem seien die Regelungen zur Versorgung mit FM-Anlagen an die aktuelle Rechtsprechung angepasst worden. Damit sei nun klar geregelt, dass eine Versorgung mit einer FM-Anlage altersunabhängig erfolgen könne, soweit es grundsätzlich nötig sei, heißt es dort weiter. Die Notwendigkeit sei jedoch nicht näher spezifiziert worden, so die biha. zg

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