0213Europakarte

Sechs europäische Länder wollen ihr System der Berufsausbildung reformieren und dafür eng mit Deutschland zusammenarbeiten. Sie werden dabei unter anderem von Marianne Frickel unterstützt, der Präsidentin der Bundesinnung der Hörgeräteakustiker (biha) und Präsidiumsmitglied im Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). Sie wirke an der Umsetzung des Vorhabens als Expertin mit, erklärte die biha jetzt in einer Mitteilung. Vorgesehen sei bei dem Projekt unter anderem, die duale Berufsausbildung weiterzuentwickeln, die Mobilität innerhalb Europas zu erhöhen und EU-Programme zum Austausch stärker zu nutzen.

Spanien, Griechenland, Portugal, Italien, die Slowakei und Litauen unterzeichneten dazu im Dezember in Berlin ein gemeinsames Memorandum. Hintergrund ist demnach eine extrem hohe Jugendarbeitslosigkeit, die in einigen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union derzeit fast 50 Prozent betrage. Die Vereinbarung trägt das Ziel daher auch im Titel: »Perspectives for the Young Generation«. Damit sei der Startschuss für eine »europäische Ausbildungsallianz« gegeben worden, erklärte Bundesbildungsministerin Annette Schavan in einer Pressemitteilung. zg

 

Impressum | Datenschutz | Kontakt | Abonnieren | Mediadaten

© 2018 hoerakustik.net