Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat am Montagmorgen für das gesamte Bundesland Bayern den Katastrophenfall ausgerufen. Die Maßnahme gilt mit sofortiger Wirkung zunächst für einen Zeitraum von 14 Tagen. Damit soll die Ausbreitung von Coronavirus-Infektionen verlangsamt werden.

Für das öffentliche Leben in Bayern bedeutet das neben den bereits festgelegten Schulschließungen weitergehende Einschränkungen. So sollen ab Dienstagmorgen Freizeiteinrichtungen wie Badeanstalten, Tagungsräume, Bars, Kinos, Diskotheken, Theater, Museen, Fitnessstudios sowie Sport- und Spielplätze geschlossen werden. Gastronomiebetriebe werden nur mit Auflagen öffnen dürfen. Der Einzelhandel soll seine Geschäfte generell aussetzen. Davon ausgenommen sind Lebensmittelgeschäfte, Bäckereien, Metzgereien, Getränkemärkte, Banken, Bau- und Gartenhäuser, Postfilialen, Tierbedarfsgeschäfte und Tankstellen. Außerdem dürfen Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Augenoptik-  und Hörakustikfachgeschäfte weiterhin geöffnet bleiben. Durch die Ausnahmeregelungen soll die Grundversorgung der Bevölkerung gewährleistet werden.
zg

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