Derzeit sei nicht geplant, die Betriebe des Hörakustikhandwerks zu schließen. Dies betont die Bundesinnung der Hörakustiker (biha) in einer Stellungnahme unter Berufung auf die Pressekonferenz der Bundesregierung vom 16. März zur Verabschiedung von Leitlinien gegen die Ausbreitung des Coronavirus. In einzelnen Bundesländern wie Bayern sei das Hörakustikhandwerk explizit namentlich erwähnt worden bei den Ausnahmen von Schließungen. Bund und Länder haben in den gemeinsamen Richtlinien festgeschrieben, dass alle Einrichtungen des Gesundheitswesens unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet bleiben. Außerdem dürfen Handwerker ihrer Tätigkeit weiter nachgehen. „Der Hörakustiker als eines der wesentlichen Gesundheitshandwerke ist somit zweifach von den vorgesehenen Ausnahmeregeln erfasst“, sagt Dr. Juliane Schwoch, Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei der biha. „Ob im Falle der Verhängung von Ausgangssperren oder vergleichbaren Maßnahmen Betriebe des Hörakustikhandwerks als systemrelevante Teile des Gesundheitssystems geöffnet bleiben können, steht noch nicht fest.“ Letztlich könne in einer derartigen Situation jeder Betriebsleiter die unternehmerische Entscheidung treffen, seinen Betrieb zum Schutz der Kunden und Mitarbeiter vorübergehend zu schließen. zg

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