Cochlear hat seine Prognose gesenkt. Grund dafür ist das Coronavirus, schreibt das Onlinemagazin „ECOreporter“. Die Aktie des australischen Hörimplantateherstellers hat im Handel am 16.03.2020 fast 20 Prozent verloren. Am gleichen Tag verlor Sonova 16,5 Prozent und rutschte auf 155,25 Franken ab. Zuvor hatte die Sonova Holding AG als Reaktion auf die weltweite Ausbreitung des Coronavirus bekannt gegeben, ihr Aktienrückkaufprogramm ab sofort auszusetzen. Analysten zufolge kam die Nachricht überraschend, weil das Unternehmen ‒ anstatt das Programm zu beenden ‒ einfach fast keine Aktien mehr hätte erwerben können, gibt „cash“ die Einschätzung eines Experten von der Bank Vontobek wieder. Dass Sonova diesen Schritt explizit ankündige, löse Spekulationen aus, dass allenfalls die Guidance für das laufende Geschäftsjahr nicht erreicht werden könnte. Laut dem Onlineportal hatte der Konkurrent Demant bereits am Vortag seine Guidance für 2020 kassiert. „Das Coronavirus wird kurzfristig einen substanziell negativen Einfluss auf den weltweiten Hörgerätemarkt haben“, zitiert „cash“ aus dem Communiqué des dänischen Hörgeräteherstellers. Denn das Virus habe sich auf mehreren Märkten mit einer kaufkräftigen, älteren Bevölkerung ausgebreitet, die zurzeit ihre Wohnungen kaum noch verließen. red

 

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