In einer Sondersitzung hat das Bundeskabinett heute Nothilfen im Umfang von mehreren hundert Milliarden Euro gebilligt, um die Folgen der Coronakrise abzumildern, berichtet die „Passauer Neue Presse“ in ihrer Onlineausgabe. Danach sollen unter anderem in Not geratene Kleinunternehmer und Selbstständige vor dem finanziellen Kollaps bewahren werden; das Hilfspaket stellt bis zu 50 Milliarden Euro für Zuschüsse zur Verfügung. Soloselbständige und Kleinstunternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten sollen für drei Monate einen einmaligen Betrag von 9.000 Euro erhalten, Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten 15.000 Euro, ist in der Onlineausgabe der „Deutschen Handwerks Zeitung“ zu lesen. Sie sollen damit in der Lage sein, Mieten, Pachten oder auch Leasingraten zu bezahlen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Zahlungsschwierigkeiten auf die Coronakrise zurückgehen. „Das in der Geschichte der Bundesrepublik beispiellose Hilfspaket zeigt die Handlungsfähigkeit und Entschlossenheit der Bundesregierung, in dieser Extremsituation alles zu tun, um bislang gesunde und stabile Betriebs- und Marktstrukturen über die Krise hinweg zu retten“, zitiert die „Deutsche Handwerks Zeitung“ den Präsidenten Zentralverbandes des Deutschen Handwerks Hans-Peter Wollseifer. red

Impressum | Datenschutz | Kontakt | Abonnieren | Mediadaten

© 2018 hoerakustik.net