Die Sonova Holding AG teilte heute mit, dass am 18.05.2020 ein Antrag von Cochlear Ltd. an das Berufungsgericht in den USA abgewiesen wurde. Damit bestätigte das Gericht das frühere Urteil, dass Cochlear vorsätzlich zwei Patente verletzt habe, und bestätigte den zugesprochenen Schadenersatz in Höhe von 268 Millionen US-Dollar zuzüglich Zinsen, so das Schweizer Unternehmen. Als Mitkläger hat der zum Sonova-Konzern gehörende Cochlea-Implantat(CI)-Hersteller Advanced Bionics (AB) Anspruch auf einen Anteil am zugesprochenen Schadenersatz, nach Abzug bestimmter Kosten für das Verfahren. Sonova erwartet aus dem Urteil einen einmaligen Ertrag von circa 100 bis 120 Millionen Schweizer Franken im Geschäftsjahr 2020/21. Die Klage betrifft zwei Patente der Alfred E. Mann Foundation for Scientific Research (AMF) im Zusammenhang mit CI-Technologie und wurde von der AMF bereits 2007 eingereicht. AB lizenzierte die beiden Patente exklusiv von der AMF und wurde aus diesem Grund zu einem späteren Zeitpunkt als notwendige Partei hinzugezogen. Die fraglichen Patente sind inzwischen abgelaufen. zg

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