Der Behinderte im Mittelpunkt

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80 Prozent der Schüler und Schülerinnen mit Behinderungen gehen noch in spezielle Schulen oder Förderzentren und mehr als ein Viertel der Unternehmen mit 20 und mehr Arbeitnehmern beschäftigt noch keinen beeinträchtigen Menschen. Das sind Zahlen, mit denen Hubert Hüppe nicht zufrieden ist. Auch zur Hörgeräteversorgung hat er eine klare Meinung: »Im Mittelpunkt muss stehen, was gut für schwerhörige Menschen ist.« Wie das finanziert wird, ist seiner Ansicht nach »zweitranging«. »Außerdem muss man sich umgekehrt fragen, wie viele Ressourcen wir ungenutzt liegen lassen.« Und er positioniert sich eindeutig zur Fragen nach der Bildung in Förderschulen: »Mich interessiert die Zukunft der Kinder und nicht die Zukunft eines Förderschulsystems.« Der Bundesbehindertenbeauftragte stand der Hörakustik Rede und Antwort (Ausgabe 3/2013).

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