Entscheidung des MonatsEin Augenarzt und Augenoptiker wollte seine Doppelqualifikation gewinnbringend nutzen. Er hatte bei ihm in der Praxis ermittelte Werte einer Frau gleich an sein eigenes Optikergeschäft weitergeleitet, in der Hoffnung, die Patientin würde zu seiner Kundin. Die Frau hatte allerdings nicht die Absicht, dort eine Brille zu kaufen, und forderte die Herausgabe ihrer Daten – die sie nicht bekam. Dem Arzt wurde diese „Selbstempfehlung“ zwar verboten, er legte aber Berufung ein, wie die biha in der August-Ausgabe der Hörakustik erläutert. Das Ergebnis? Ein Arzt darf nicht an sich selbst verweisen, dabei bleibt's. Lesen Sie die ausführliche Erläuterung zur Entscheidung des Monats in der Hörakustik und hier die vollständige Urteilsbegründung des Oberlandesgerichts Düsseldorf.

Hörakustik – einfach mehr wissen!


Informationen zu der Entscheidung
Gericht: OLG Düsseldorf
Art der Entscheidung: Urteil
Entscheidungsdatum: 19.03.2013
Aktenzeichen: I-20 U 41/12
Rechtskraft: rechtskräftig
Datenbank: www.nrwe.de

Impressum | Datenschutz | Kontakt | Abonnieren | Mediadaten

© 2018 hoerakustik.net