Vier deutsche Millionäre, darunter der Inhaber der Hörakustik-Filialkette »Kind Hörgeräte« Martin Kind, haben sich bereit erklärt, eine höhere Steuerlast zu akzeptieren. Einzige Bedingung sei, dass die Mehreinnahmen dazu genutzt werden müssten, die Schuldenkrise zu bewältigen. Das teilte die Arbeitsgemeinschaft Finanzen auf Ihrer Internetseite mit. Die weiteren Befürworter dieses Aufrufs sind Versandunternehmer Michael Otto, der ehemalige Versicherungsunternehmer Jürgen Hunke sowie Sänger Marius Müller-Westernhagen. Ziel sei v. a. die staatliche Schuldentilgung, um so zugleich Zinszahlungen einzusparen und damit die Handlungsfähigkeit des Staates zu verbessern. Dazu unterbreiteten sie Vorschläge von der Anhebung des Spitzensteuersatzes bis hin zur Erhöhung der Erbschaftssteuer für Millionäre. Angestoßen wurde die Initiative von US-Investorenlegende Warren Buffett, der durch seine Besteuerungsdebatte bereits in zahlreichen Ländern Millionäre dazu angeregt hat, öffentlich höhere Steuern für diesen Personenkreis zu fordern. Der deutsche Vorstoß bestätigt die Annahme von Steuerexperten, die davon ausgehen, dass die Bereitschaft der Reichen zur Hilfe bei der Krisenbewältigung unterschätzt werde. zg

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