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Kinder mit und ohne Beeinträchtigung sollten gemeinsam ihre Freizeit verbringen, meinen 87 Prozent der Eltern in Deutschland. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen repräsentativen Befragung von YouGov im Auftrag der Aktion Mensch, heißt es in einer Pressemitteilung der Förderorganisation von Mai 2018. Die Umfrage belegt, dass die gemeinsame Freizeitgestaltung in Deutschland einen hohen Stellenwert hat. Auch der inklusive Kita-Besuch findet bei Eltern breite Zustimmung (83 Prozent). Und selbst beim vielfach kritisierten Thema schulische Inklusion überwiegen die Befürworter: Mehr als drei Viertel (76 Prozent) möchten, dass Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam die Schulbank drücken. Einzelne Befragte sehen genau in diesem Punkt jedoch auch Handlungsbedarf, sie sagen: „Nur bei entsprechender  Ausstattung der Schule ist das zu stemmen.“ Eltern von Kindern mit Beeinträchtigung begrüßen ebenfalls die Inklusion, sind aber etwas zurückhaltender. Nur 75 Prozent finden es gut, wenn Kinder mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam in die Kita gehen. Dagegen halten 85 Prozent der Eltern von Kindern ohne Beeinträchtigung dies für den richtigen Ansatz. Trotz des überwiegenden Wunsches nach Inklusion ist sie für die meisten Kinder mit und ohne Beeinträchtigung in ihrem Alltag nicht verwirklicht: Nur knapp ein Drittel (32 Prozent) aller Eltern geben an, dass ihre Kinder ihre Freizeit gemeinsam mit Kindern mit und ohne Beeinträchtigung verbringen. Inklusive Bildungseinrichtungen wie Kita oder Schule besuchen die Kinder von lediglich 36 Prozent der befragten Mütter und Väter. Das liege vor allem an mangelnden Angeboten und Möglichkeiten.   zg

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