Patienten, die aufgrund einer Hörbeeinträchtigung Schwierigkeiten hatten, mit dem medizinischen Personal zu kommunizieren, haben eine um 32 Prozent erhöhte Wahrscheinlichkeit, innerhalb von 30 Tagen wieder stationär im Krankenhaus aufgenommen zu werden. Das ergab eine Studie eines Forschungsteams der New York University (NYU), teilte die Universität mit. Als Grund hierfür sieht Dr. Jan Bluestein, Professor für Gesundheitspolitik und Medizin an der NYU und Hauptautor der Studie, dass Menschen mit Hörverlust oftmals Schwierigkeiten haben, Sprache in lauten und stressigen Situationen zu verstehen. Krankenhäuser seien laute, chaotische Orte und Menschen mit Hörverlust könnten Probleme haben, entscheidende Gesprächsinhalte zu verstehen, etwa welche Medikamente sie nach der Entlassung nehmen sollen oder welche Symptome sie beobachten und wie sie bei deren Verschlimmerung damit umgehen sollen. Das erhöhe die Wahrscheinlichkeit für Schwierigkeiten nach der Krankenhausentlassung.   zg/mse

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