Foto: DAK-Gesundheit/iStock

Eine Analyse der Krankenkasse DAK-Gesundheit ergab, dass Arbeitnehmer in Deutschland im vergangenen Jahr durchschnittlich länger krank waren. Die Zahl der Fälle von Arbeitsunfähigkeit war jedoch insgesamt rückläufig. Wie die Krankenkasse in einer Pressemitteilung berichtet, lag der Krankenstand mit 4,1 Prozent nur geringfügig unter dem Vorjahreswert von 4,2 Prozent. Der Krankenstand gibt die Zahl der arbeitsunfähig geschriebenen Versicherten auf 100 Pflichtmitglieder einer Kasse an. Im Durchschnitt fehlte jeder Beschäftigte im vergangen Jahr an 14,5 Tagen – zwei Tage mehr als im Vorjahr. Jeder fünfte Fehltag stand im Zusammenhang mit Problemen des Muskel-Skelett-Systems – Rückenschmerzen nahmen innerhalb eines Jahres um acht Prozent zu. Der zweitwichtigste Grund für die Krankschreibung im letzten Jahr waren psychische Erkrankungen. Rückläufig waren dagegen Atemwegserkrankungen.      ML

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