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Eine in der Zeitschrift „JAMA“ vorgestellte Kohortenstudie mit 3 651 Teilnehmern ist der Frage nachgegangen, ob sich die Inzidenz von Hörstörungen (HI) und die Veränderungsraten des Reintonmittelwertes (PTA) über die Generationen hinweg verändert haben. Ergebnis: Schwerhörigkeit im Alter hat im 20. Jahrhundert über die Generationen hinweg abgenommen und ist somit zumindest teilweise vermeidbar. Die Generation der Babyboomer hat folglich ein geringeres Risiko als die Generation ihrer Eltern oder Großeltern, im Alter schwerhörig zu werden. Ein Teil dieses geringeren Risikos ist wahrscheinlich mit Veränderungen bei modifizierbaren Faktoren verbunden, so die Autoren. Die künftige Belastung durch Altersschwerhörigkeit könnte also geringer ausfallen, als derzeitige Schätzungen Glauben machen.     ML

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