Foto: pixabay/ Stocksnap

Wissenschaftler der Oregon Health & Science University haben den Cocktailparty-Effekt, das Verstehen eines Gesprächs in lauter Umgebung, mit einem neuen Ansatz untersucht. Wie die Universität in ihrer Pressemitteilung erklärt, haben die Forscher jeweils Menschen mit Hörverlust und mit normalem Gehör einen Kopfhörer aufgesetzt und dann für jedes Ohr gleichzeitig einen anderen Vokallaut abgespielt sowie die Stimmlage zwischen männlichen und weiblichen Stimmen variiert. Dabei fanden sie heraus, dass bei Menschen mit Hörverlust die beiden Vokale zu einem neuen Vokal verschmelzen. Die verschmolzenen Töne können oft missverständlich klingen. Die Forscher vermuten daher, dass der Cocktailparty-Effekt bei einigen hörgeschädigten Menschen durch binaurale Tonhöhenfusion verursacht wird.    ML

 

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