Foto: AdobeStock/Matthieu

Wissenschaftler der Johns Hopkins University haben herausgefunden, dass Geräusche das sich entwickelnde Gehirn früher beeinflussen als bislang angenommen. Wie das Wissenschaftsportal „ScienceDaily“ berichtet, haben die Forscher ihre Versuche an eine Woche alten Mäusen durchgeführt, deren Gehörgänge sich elf Tage nach der Geburt öffnen. Ein Teil der Mäuse war infolge einer genetischen Manipulation taub, der andere Teil hatte ein gesundes Gehör. Die unterschiedliche Anzahl der Verbindungen zwischen den Neuronen deutet nach Auffassung der Forscher darauf hin, dass Geräusche die Schaltkreise im Gehirn bereits in einem sehr jungen Alter ändern können. Außerdem erfolgten diese Veränderungen in den neuronalen Verbindungen eine Woche früher als bislang beobachtet.     ML

Impressum | Datenschutz | Kontakt | Abonnieren | Mediadaten

© 2018 hoerakustik.net