Foto: pixabay

Paläontologen können an der Form des Innenohrs ableiten, ob ein Dinosaurier durch die Luft schwebte, unruhig umher flog, auf dem Boden lief oder hin und wieder geschwommen ist. Wie die Universität Yale in einer Pressemitteilung verbreitet, unter-suchten die Forscher 128 Arten – vom Dinosaurier bis hin zu den Vögeln und Krokodilen. Mittels Computertomografie konnten sie die dreidimensionale Form der Innenohre bestimmen. Teilweise erstellten sie auch 3-D-Modelle aus zerkleinerten oder partiell zerkleinerten Schädelfossilien. Danach bildeten die Forscher Cluster von Arten mit ähnlichen Innenohrmerkmalen. Die Cluster stimmten bei der Art und Weise überein, sich durch die Welt zu bewegen und diese wahrzunehmen. Archosaurier konnten außerdem singen. Bei einem von ihnen entdeckten sie sogar eine Übergangscochlea. Die Forscher vermuten, dass diese Saurier mit dem Singen begannen, als sie schnelle kleine Raubtiere waren.      ML

Impressum | Datenschutz | Kontakt | Abonnieren | Mediadaten

© 2018 hoerakustik.net