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Australische Wissenschaftler wollten herausfinden, warum manche Kinder eine chronische Mittelohrentzündung entwickeln, andere nie. Wie die University of Queensland mitteilt, haben die Forscher bei 103 Kindern im Alter zwischen zwei und sieben Jahren Nasenabstriche durchgeführt sowie Ohren, Nasen und Rachen untersucht. Kinder, in deren oberen Atemwegen die Bakterien Dolosigranulum und Corynebacterium gefunden wurden, waren weniger anfällig für chronische Ohrentzündungen. Die Forscher vermuten, dass beide Bakterienarten zusammenarbeiten, um das Ohr vor einer Entzündung zu schützen. Sie wollen jetzt den genauen Schutzmechanismus aufklären, damit die anfälligen Kinder zur Therapie ein geeignetes Medikament oder vorbeugend ein Probiotikum erhalten, damit sich die schützenden Bakterien frühzeitig in der Nase ansiedeln können.      ML

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