Foto: AdobeStock/Axel Kock

Ein Absterben von Haarzellen, beispielsweise durch Lärm, kann zum Hörverlust führen. Forscher versuchen deshalb, mit Medikamenten die Bildung neuer Haarzellen anzuregen. Das Biotech-Unternehmen Frequency Therapeutics zum Beispiel hat ein Molekül entwickelt, das ins Innenohr injiziert wird und dort die aus Stammzellen hervorgegangenen Vorläuferzellen so programmiert, dass sie Haarzellen bilden. In der ersten klinischen Studie konnte das Unternehmen, eine Ausgründung des Massachusetts Institute of Technology (MIT), bereits nach einer einzigen Injektion statistisch signifikante Verbesserungen der Sprachwahrnehmung feststellen, wobei einige Reaktionen fast zwei Jahre anhielten. Wie das MIT berichtet, haben die Forscher bis- lang über 200 Patienten behandelt und in drei klinischen Studien deutliche Verbesserungen der Sprachwahrnehmung festgestellt. Zurzeit rekrutiert das Unternehmen Probanden für eine neue Studie.       ML

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