Foto: AdobeStock/32 pixels

Das menschliche Gehör kann so unterschiedliche Höreindrücke wie das Rascheln von Laub und das Dröhnen eines Triebwerks wahrnehmen. Wissenschaftler der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) möchten jetzt im Projekt DynaHear herausfinden, wie die Lautstärke in der Hörschnecke verarbeitet wird. Wie die UMG mitteilt, bildet jede Hörzelle nur einen winzigen Teil des hörbaren Bereichs der Schallintensität ab und informiert das Gehirn nur über diesen begrenzten Schalldruckbereich. Das Gehirn rekonstruiert dann aus den vielen Einzelinformationen. die Schallintensitätsinformation. Wie diese in der Hörschnecke in verschiedene neuronale Bahnen zerlegt wird, ist noch nicht geklärt. Ausgangspunkt des Projekts ist das Konzept von Professor Tobias Moser und seinem Team an der UMG, wonach jede schallverarbeitende Haarsinneszelle ihre Synapsen mit den Hörnervenzellen sehr unterschiedlich ausbildet, um die Schallintensitätsinformation aufzuteilen.    ML

Impressum | Datenschutz | Kontakt | Abonnieren | Mediadaten

© 2018 hoerakustik.net