Foto: migohead

Das Start-up-Unternehmen migohead aus Thüringen hat neuartige Ohrpassstücke aus einem keramischen Werkstoff vorgestellt. Aufgrund ihrer sehr dünnen Wandstärke von 0,4-0,5 mm sind sie besonders für enge Gehörgänge geeignet. Einer Pressemitteilung zufolge eignen sich die unter dem Namen migoCERAM vermarkteten Otoplastiken für alle handelsüblichen Hörgeräte. Die Otoplastiken werden vom Gründer, einem erfahrenen Zahntechnikermeister, passgenau angefertigt. Das Unternehmen hat Keramik als Werkstoff gewählt, weil dessen physikalische Eigenschaften denen des menschlichen Knochens ähneln, sodass der Schall im Tieftonbereich weitergeleitet wird. Audiologische Verschlusseffekte, wie sie bei gängigen Otoplastiken vorkommen, werden laut Hersteller beim Tragen von migoCERAM deutlich reduziert.       ML

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