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Ende 2017 haben die AOK PLUS und die opta data Abrechnungs GmbH eine Vereinbarung geschlossen, die das Abrechnungsverfahren auf eine neue Stufe stelle, heißt es in einer Pressemitteilung von opta data. Ziel der Kooperation sei, ein effizienteres Abrechnungsverfahren für beide Seiten zu etablieren, indem Synergieeffekte realisiert werden. Der neue Prozess funktioniere folgendermaßen: opta data erstelle die Abrechnung weiterhin nach den gängigen gesetzlichen und vertraglichen Vorgaben per Datenträgeraustauschverfahren gemäß Paragraf 302 SGB V beziehungsweise Paragraf 105 SGB XI. Jedoch werden zusätzlich zu den Abrechnungsdaten die Originaldokumente eingescannt und qualifiziert signiert. Dadurch werde die Echtheit beziehungsweise Gleichheit zum Urbeleg bestätigt. Die Rechnungs- und Image-Dateien werden anschließend über eine mit der AOK Systems definierte Datenschnittstelle an die AOK PLUS übermittelt, heißt es in der Meldung weiter. Dieser Abrechnungsprozess verkürze die Wege in der Abrechnung deutlich und schaffe Vorteile auf beiden Seiten. Die AOK PLUS, die stellvertretend für alle AOKen in diesem bundesweiten Projekt eine Vorreiterrolle übernommen und das Verfahren vor der Überführung in den Echtbetrieb ausgiebig getestet habe, werde nun Maßnahmen einleiten und das Verfahren schrittweise ausweiten, so das Fazit der Kasse. zg

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