Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) weist darauf hin, dass bei der Hörgeräteversorgung innerhalb der Hals-Nasen-Ohren(HNO)-Praxis (verkürzter Versorgungsweg) bestimmte Anforderungen erfüllt sein müssen. Das meldete die „Ärzte Zeitung“ in ihrer Ausgabe vom 20.02.2018. Für die Hörgeräteanpassung beim Arzt sei dem BVMed zufolge geschultes Praxispersonal und die Zusammenarbeit mit einem Hörakustikmeisterbetrieb über eine gesicherte Internetverbindung unabdingbar. Eine selbstständige Ausübung des Handwerkes ohne Meisterbrief und Eintragung in die Handwerksrolle sei nicht zulässig. Denn, so betonte der BVMed, im Rahmen des verkürzten Versorgungsweges müsse nicht nur kassenvertraglichen, sondern auch handwerksrechtlichen Vorgaben genügt werden – dazu zähle auch der Meisterbrief. Anlass für den Hinweis des BVMeds war ein Urteil des Münchner Verwaltungsgerichtes. Darin war einem selbstständigen Hörakustiker ohne Meisterbrief und Eintrag in die Handwerksrolle, der in der HNO-Praxis in den verkürzten Versorgungsweg involviert war, die Ausübung seines Gewerbes untersagt worden, heißt es in der „Ärzte Zeitung“. zg

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