2,6 Millionen Schweizer Franken zahlt die Sonova Holding AG nach eigenen Angaben als Schadensersatz an einige seiner Investoren. Das gab das Unternehmen jetzt bekannt. Es sei ein außergerichtlicher Vergleich mit den durch die Firma Deminor vertretenen Investoren erzielt worden. »Gemäß der Vereinbarung bezahlt Sonova, ohne Anerkennung einer Rechtspflicht und zur vergleichsweisen Erledigung sämtlicher Ansprüche, einen Betrag von CHF 2,6 Mio.«, heißt es in einer Pressemitteilung. Der Betrag entspricht etwa 2,15 Millionen Euro. Im Frühjahr dieses Jahres (»Hörakustik« 4/2012) hatte das Unternehmen erklärt, dass es Zahlungsbefehle von 15 Millionen Schweizer Franken erwarte. Laut der aktuellen Pressemitteilung beliefen sie sich auf insgesamt 26 Millionen Schweizer Franken. Hintergrund ist eine verspätete Gewinnwarnung des Unternehmens im März 2011. Die Schweizer Börse hatte im Juli entschieden, dass die Mitteilung früher hätte erfolgen müssen, und eine Strafe von zwei Millionen Schweizer Franken verhängt (»Hörakustik 8/2012«). zg

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