vertrge neuEs ist ein Paukenschlag: Die Bundesinnung der Hörgeräteakustiker (biha) hat auf ihrer Delegiertenversammlung am 27. März entschieden, alle abgeschlossenen Rahmenverträge für Erwachsene gegenüber allen gesetzlichen Krankenkassen ordentlich zu kündigen.

Grund ist die am 1. April in Kraft getretene Hilfsmittelrichtlinie, die »einen möglichst weitgehenden Ausgleich des Funktionsdefizits des beidohrigen Hörvermögens unter Berücksichtigung des aktuellen Stands des medizinischen und technischen Fortschritts« vorsieht. Wie die Präsidentin der biha, Marianne Frickel, in einer Mitteilung erklärte, sei das auf Grundlage der bestehenden Rahmenverträge nicht möglich und es bestehe das Risiko, das dennoch genau das von den Hörgeräteakustikern verlangt werde. Die Kündigungen betreffen nicht die Versorgung von Kindern oder der an Taubheit grenzend Schwerhörigen. Die bisherigen Verträge laufen laut biha bis zum Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist weiter, in der Regel bis zum 1. Juli. Darüber hinaus habe die Bundesinnung allen gesetzlichen Krankenkassen einen »Versorgungsinterimsvertrag« zugesandt, so bestehe bis zum Auslaufen der regulären Verträge genügend Zeit, neue zu vereinbaren. zg

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