Die Bundesinnung der Hörakustiker (biha) geht davon aus, dass alle Fachgeschäfte bis auf Weiteres geöffnet bleiben dürfen. Dabei beruft sie sich auf die Leitlinien von Bund und Ländern vom 17. März zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich angesichts der Coronaepidemie in Deutschland. https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/leitlinien-bund-laender-1731000 Darin heißt es: „Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen. Alle Einrichtungen des Gesundheitswesens bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet.“. Trotz dieser Ausnahmeregelung und entsprechender Verordnungen einiger Bundesländer herrsche große Verunsicherung darüber, ob Fachgeschäfte des Hörakustikhandwerks geöffnet bleiben dürfen. Teilweise kam es sogar zu Zwangsschließungen durch die Ordnungsämter, besonders in Baden-Württemberg, da die Hörakustik in der Verordnung des Landes nicht eigens erwähnt wurde. „Das ist eine groteske Situation“, sagt biha-Hauptgeschäftsführer Jakob Stephan Baschab, „weil in der Verordnung die Frisöre namentlich genannt sind, das Handwerk und die Gesundheitseinrichtungen nicht.“ In der Verordnung des Landes Baden-Württemberg vom 17. März 2020 stehe ausdrücklich in Paragraf 4 Absatz 3, dass die Leitlinien der Bundesregierung und der Regierungschefs vom 16. März 2020 einzuhalten sind. Die biha arbeite mit Hochdruck daran, die Landesregierungen auf das Problem aufmerksam zu machen. Baschab kündigte noch für Mittwoch an, die jeweiligen Verordnungen der Bundesländer im internen Bereich der biha-Website zu veröffentlichen. zg

Impressum | Datenschutz | Kontakt | Abonnieren | Mediadaten

© 2018 hoerakustik.net