7-2 neuDer Bundesverband der Hörgeräte-Industrie e.V. (BVHI) hat nach eigenen Angaben jetzt auf einer Mitgliederversammlung beschlossen, beim zuständigen Landessozialgericht Klage gegen den neuen Festbetrag zur Versorgung von an Taubheit grenzend Schwerhörigen einzureichen. Klagen würden sowohl der Bundesverband als auch einige Mitgliedsunternehmen.

Bestimmte Hörsysteme dürften ohne sachlichen Grund nicht mehr für die Versorgung dieser Art der Hörminderung eingesetzt werden, obwohl sie den Anforderungen des Bundessozialgerichtes an die Versorgung der an Taubheit grenzenden Schwerhörigen genügten. Dagegen werde sich die Klage richten. Außerdem seien die technischen Anforderungen an die Geräte unscharf formuliert. Es sei der Industrie daher nicht möglich zu beurteilen, wie bei Vertrieb und Entwicklung der entsprechenden Hörsysteme mit diesen Anforderungen umzugehen sei. Der GKV-Spitzenverband hatte im Dezember 2011 für Menschen mit an Taubheit grenzender Schwerhörigkeit einen neuen Festbetrag beschlossen. Er wurde am 1. Februar dieses Jahres offiziell bekannt gegeben. zg                           
 

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