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Gibt es einen generellen Zusammenhang zwischen der Schlafdauer oder Schnarchen und chronischen Erkrankungen? Dieser Frage gingen Wissenschaftler aus Kanada und Bangladesch in einer Studie nach, informierte die Onlineplattform „Gesundheitsportal“. Dafür sammelten sie Daten von insgesamt rund 12 300 Erwachsenen aus Bangladesh, die mindestens 35 Jahre alt waren. Erfasst wurde die Schlafdauer der Studienteilnehmer innerhalb von 24 Stunden, ob sie schnarchen sowie das Vorhandensein chronischer Erkrankungen, etwa Bluthochdruck oder Diabetes, sowie Krebs. Aus den Studienergebnissen habe sich ergeben, dass insgesamt 18 Prozent der Studienteilnehmer an mindestens einer chronischen Erkrankung litten, heißt es dort weiter. Anhand statistischer Analysen habe sich feststellen lassen, dass sowohl das Schlafverhalten als auch das Schnarchen mit den abgefragten Erkrankungen mit Ausnahme der Krebserkrankungen in Zusammenhang standen: Personen, die schnarchten oder weniger als sieben Stunden pro 24 Stunden schliefen, litten häufiger an einer chronischen Erkrankung als Patienten, die ausreichend Schlaf bekamen und nicht schnarchten, so das Ergebnis der Studie. mse

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