Foto: AdobeStock/Martha Kosthorst

Eine neue Operationsmethode, die Ärzte aus Pretoria entwickelt haben, könnte Patienten mit einer Schallleitungsschwerhörigkeit helfen, teilte die „Ärzte Zeitung online“ am 15.03.2019 mit. Mithilfe von Mittelohrknochen aus dem 3-D-Drucker hätten die Ärzte aus Südafrika nach eigenen Angaben bereits drei Patienten operiert. Dabei seien bei einem Patienten gleich alle drei Gehörknöchelchen, Hammer, Amboss und Steigbügel, mit gedruckten Prothesen ersetzt worden. Der Eingriff sei wesentlich risikoärmer als die üblichen Operationen, in denen herkömmliche Prothesen eingesetzt werden, da nur die Gehörknöchelchen ersetzt würden, die nicht richtig funktionieren, heißt es dort weiter. Verwendet würden künstliche Knöchelchen aus Titan, da diese am verträglichsten seien. Zudem gehe der endoskopische Eingriff nur mit minimaler Gewebeverletzung einher und bei der Methode sei die Gefahr reduziert, den Gesichtsnerv zu verletzen, der durch das Mittelohr verlaufe. zg/mse

 

Impressum | Datenschutz | Kontakt | Abonnieren | Mediadaten

© 2018 hoerakustik.net