Foto: iStock/Christoph-Burgstedt

Zwei Forscher am Institut für Auditorische Neurowissenschaften der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) haben die Verarbeitung der unterschiedlichen Lautstärken im Ohr untersucht. Gegenstand ihrer Untersuchung waren die Synapsen in den inneren Haarzellen, die die Kommunikation zwischen Haarsinneszellen und Nervenfasern ermöglichen. Die Forscher setzten ein neuartiges simultanes Bildgebungsverfahren ein, mit dem sie ein- und ausgehende Signale an einzelnen Synapsen zeitgleich beobachten konnten. Damit konnten sie zeigen, dass die etwa 15 Synapsen einer einzelnen Haarsinneszelle unterschiedliche Empfindlichkeiten haben und unterschiedlich auf die gleiche Stimulation reagieren. Die Forscher schließen daraus, dass die Vielfältigkeit der Synapsen einer Haarzelle ermöglicht, die ausgegebenen Signale zu variieren. Dies könnte ein grundlegender Mechanismus für die neuronale Verarbeitung eines breiten Lautstärkebereichs sein.      ML

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