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Forscher der Universität Linköping haben im Fachblatt „Nature Communications“ mehrere Entdeckungen zu den Funktionsmechanismen der inneren Haarzellen des Ohrs vorgestellt, die das seit Jahrzehnten vorherrschende Bild über die anatomische Organisation und Funktionsweise des Hörorgans infrage stellen. Die Forscher haben zum Beispiel herausgefunden, dass entgegen der bisherigen Annahme nicht nur die äußeren, sondern auch die inneren Haarzellen in direktem Kontakt mit der sogenannten Tektorialmembran stehen. In den Untersuchungen, die sie an Meerschweinchen durchführten, erkannten sie auch, dass die Tektorialmembran von Kalziumkanälen durchzogen ist. Dies legt nahe, dass auf diese Weise sowohl die äußeren als auch die inneren Haarzellen mit Kalziumionen versorgt werden.     ML

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