Auf dem Bild sind die beiden Studierenden Kian Sadat und Safiya Tarazi zu sehen.
Foto: Chris Richards/University Communications

Während der Hult Prize Western Regional Finals, einem der weltweit größten Start-up-Wettbewerbe, wurde ein kostengünstiges Hörsystem für benachteiligte Gemeinschaften vorgestellt. Der internationale Pitch-Wettbewerb fordert Studenten heraus, innovative Lösungen zu entwickeln, die mit einem der 17 Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung in Einklang stehen. Gastgeber des Wettbewerbs war die University of Arizona. Kian Sadat und Safiya Tarazi von der University of Arizona stellten ein selbst entwickeltes Hörsystem vor. Sadat studiert Elektro- und Computertechnik am College of Engineering, und Tarazi studiert Neurowissenschaften und Kognitionswissenschaften am College of Science. Gemeinsam haben sie das Unternehmen Ampira gegründet. Zudem haben beide Erfahrungen mit Hörverlust in ihren Familien gemacht. Ihre Entwicklung soll Menschen in ressourcenarmen Regionen Zugang zu bezahlbaren Hörgeräten verschaffen, damit sich die Bildungschancen und wirtschaftlichen Möglichkeiten in den betroffenen Gegenden verbessern. Das Team plant nun, seine Technologie zur Marktreife zu bringen. Der Hult Prize ist bekannt dafür, dass er Studenten nicht nur die Möglichkeit bietet, ihre Ideen zu präsentieren, sondern auch wertvolle unternehmerische Fähigkeiten zu erlernen. Die Teilnehmer entwickeln Kompetenzen in Öffentlichkeitsarbeit und Marketing, die für den Erfolg in der Geschäftswelt notwendig sind. Der Wettbewerb dauert ein Jahr und endet mit einer globalen Finalrunde, bei der das Gewinnerteam 1 Mio. US‑Dollar erhält, um seine Geschäftsidee zu realisieren. 

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