Bildbeschreibung: Auf dem Foto ist Neuroth CEO Lukas Schinko zu sehen. Er gestikuliert und erklärt einem Gesprächspartner einen Sachverhalt. Letzterer ist im Bild allerdings nicht zu sehen.
Foto: Neuroth

Österreich: Das Hörakustikunternehmen Neuroth mit Sitz in Graz vermeldete für 2024/2025 einen Umsatz von 212 Mio. Euro. Damit liegt das Ergebnis um mehr als 19 % über dem Vorjahreswert. Dies führt das Unternehmen vor allem auf Neueröffnungen in Südosteuropa, die erstmalige Konsolidierung der 2024 übernommenen Schweizer Tochter Misenso sowie auf Währungseffekte zurück. Die Gruppe beschäftigt aktuell rund 1 550 Mitarbeiter an mehr als 300 Standorten in acht Ländern. Technologisch setzt Neuroth auf KI und Akkulösungen. Zudem verweist Neuroth auf den Marktstart des bislang kleinsten In-dem- Ohr(IdO)-Hörgeräts mit integriertem Akku unter der Eigenmarke Viennatone. In der Fertigung werde künstliche Intelligenz eingesetzt, um die Modellierung individueller Lösungen zu unterstützen und Durchlaufzeiten zu erhöhen. Alle Fachinstitute und Hörcenter sollen künftig schrittweise mit neuer Messtechnik ausgestattet werden, darunter hochpräzise Audiometer, Videootoskopiesysteme und Tools zur Simulation realer Hörsituationen. Im Rahmen einer Bewusstseinsinitiative gegen das Stigma rund um Hörminderung in Österreich soll eine Konzerttour 2026 unter dem Motto „HörVerstehen“ bei freiem Eintritt Aufmerksamkeit für den Hörsinn schaffen.

Impressum | Datenschutz | Kontakt | Abonnieren | Mediadaten

© 2018 hoerakustik.net