Fotos: DHV

Der Deutsche Hörverband (DHV) nimmt in einem Schreiben Stellung zu den Reformplänen der Bundesregierung. Diese sollen nach Ansicht des Verbands die Rechte von Menschen mit Hörbeeinträchtigung oder anderen Behinderungen beschneiden. Das sei absolut inakzeptabel. Wenn Politiker den Eindruck vermittelten, man könne das Menschenrecht auf Teilhabe von Menschen mit Behinderung von einem Kostenfaktor abhängig machen, dann stellten sie damit Grundlagen des demokratischen Miteinanders infrage. Im Zuge dessen verweist der DHV auf den Forderungskatalog an die Bundespolitik, den der Verband gemeinsam mit seinen Mitgliedern aus den Selbsthilfeverbänden Deutsche Cochlea-Implantat Gesellschaft e. V. (DCIG) und Deutscher Schwerhörigenbund e. V. (DSB) 2025 präsentiert hat. In den kommenden Jahren soll der Deutsche Hörverband (DHV) zum gemeinsamen starken Bundesverband der lautsprachlich kommunizierenden Menschen mit Hörbeeinträchtigung werden.

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